Antennenbau selbstgemacht...
Diese Antenne ist vor allen für diejenigen gedacht,
die zu Hause Probebohrungen durch die Wände machen müßten,
um Telefonieren zu können. Die Antenne ist stark gerichtet, daher
wohl kaum aus Autoantenne geeignet (es sei denn, man fährt immer auf
die Basisstation zu ;-)), jedoch ermöglicht sie das Telefonieren an
Orten, wo es sonst nicht möglich ist. Der Gewinn liegt bei mehr als
6dB gegenüber der Ausziehantenne z.B. des PT11.
Was brauchen wir?
- eine Grundplatte aus Metall oder metallbeschichtet
(z.B. eine Cu-Leiterplatte)
- ein handelsübliches Loch, genügend groß
für die Kabeldurchführung, das in der Mitte der Grundplatte montiert
wird
- ein Stück Kunststoffrohr, ca. 12mm Druchmesser
- vier mit Liebe gefertigte Kerben, mit denen das auf 1cm
Länge gestuzte Kunststoffrohr jeweils im Winkel von 90° verziert
wird
- ein genügend langes, aber möglichst kurzes
RG174- oder RG58-Kabel (jeder cm macht ein Stück des Gewinns
wieder zunichte) , das an einem Ende einen Stecker passend zum Handy hat
(am besten von Händler ancrimpen lassen; alternativ einen aus den
Drahtenden mit Lötzinn einen modellieren) - das andere Ende wird durch
obiges Loch und Kunststoffrohr durchgezogen
- einen sog. Einfach-Quad: eine durch geschicktes
Biegen eines durchgehenden Stückes Drahtes hergestellte Form,
wie sie im Bild zu sehen ist. Die beiden Drahtenden treffen sich in der
Mitte der beiden Quadrate . Diese beiden Enden werden dann mit dem einen
Kabelende miteinander verlötet. Das andere Kabelende dann an die 1
mm entfernte Drahtecke. (Maße wie im Bild - so genau wie möglich
einhalten) Der gebogene Draht wird nun in die Kerben im Kunststoffrohr
gelegt. Die Ecken der Quadrate im inneren haben also nur einen Abstand
von 1 mm. (auch nach dem anlöten des Kabels)

Zeichnung auch in Postscript
Was müssen wir tun?
- das ganze wie im Bild zusammenkleben (Heisskleber sieht
schlimm aus, geht aber am besten)
- das Kabel mit möglichst kurzen Enden an die Nahtpunkte
der Quadrate anlöten (nur ca. 1 mm Abstand lassen)
- die Antenne auf die Basisstation richten: das Kunststoffrohr
zeigt mit seiner Öffnung auf die Basisstation, die Ohren des Strahler
sind rechts und links vom Rohr
Für alle die sich immer noch nicht vorstellen können
wie die Antenne aussieht, hier sind zwei Bilder:


Zum Anschluß an das Handy benötigt
man noch meist noch ein Adapter-Kabel, welches z.B den Nokia-eigenen-Stecker
hat. Im Fachhandel oft für 50 DM oder mehr angeboten, ist das zu teuer.
Entweder man bastelt den Stecker irgendwie selbst oder treibt eine billige
Quelle auf. Auf einer Funk-Messe in Hannover gab's das folgende Adapterkabel
für 18,00 DM :
Frma
HUNSTIG - Münster
So, das war's, Fragen kann Jörg
sicherlich kompetenter beantworten als ich
.
PT11/2110-Seite
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