Die IMEI - die Fahrgestellnummer des Handys


Die International Mobile station Equipment Identity ist ein (hoffentlich) unveränderlicher Code, der dem Handy anhaftet wie die Fahrgestellnummer eines Autos. Der einzige (bzw. wesentliche Unterschied):
Die Fahrgestellnummer gucken wir uns nur beim Kauf an, die IMEI guckt sich das Netz bei jedem Gespräch an. So ist es möglich, ein geklautes Gerät für die Benutzung zu sperren und damit wertlos zu machen.
Ebenso wird so der Mißbrauch der Notrufnummer (Priority Call) geahndet: Da man auch ohne SIM-Karte einen Notruf absetzen kann, kann nicht die Karte, sondern nur das Handy "verantwortlich" gemacht werden. Die Mobilnetzbetreiber bekunden, daß der Mißbrauch der Notrufnummer mit Sperrung der entsprechenden IMEI (und damit des Gerätes) geahndet wird.

Genau genommen gibt es zwei Arten von Nummern, nämlich die IMEI und die IMEISV. Die IMEI ( International mobile station equipment identity) ist nur die Gerätenummer, die IMEISV (International Mobile station Equipment Identity and Software Version Number) zusätzlich noch die Softwareversion des Gerätes. Die IMEI (IMEISV) ist ein 15(16)-stelliger Zahlencode, der sich auf der Rückseite des Gerätes befindet, und sich bei vielen Herstellern (Ericcson, Nokia, Siemens, nicht aber Motorola) durch Drücken von

*#06#

anzeigen läßt.

Sie schlüsselt sich folgendermaßen auf:

T T T T T T F F S S S S S S P (IMEI)

T T T T T T F F S S S S S S V V (IMEISV)

T T T T T T
(6 Stellen) = Typenzulassung des Gerätes:

F F (2 Stellen) = Herstellerkennung, von wem bzw. wo die Endmontage erfolgte:

S S S S S S (6 Stellen) = Die eigentliche Seriennummer des Gerätes:

P (1 Stelle) = Spare V (2 Stellen) = Versionsnummer:


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Letzte Änderung: 04.03.98